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Es ist das Erste, was ein Mensch in seinem Leben lernt: Atmen. Mit dem  ersten Schrei schnappt ein Neugeborenes nach Luft, die Lunge entfaltet sich, und der Kreislauf stellt sich auf das Leben außerhalb des Mutterleibs um. Schon kurze Zeit später nehmen wir das regelmäßige Ein- und Ausatmen als selbstverständlich hin, als eine Grundfunktion unseres Körpers. Und für viele Menschen bleibt es eine Selbstverständlichkeit bis zu ihrem letzten Atemzug.  Betrachtet man die Lunge mit dem Blick eines Mediziners, so ist sie vor allem ein hochsensibles Organ, das dafür sorgt, dass in jeder einzelnen Minute unseres Daseins Sauerstoff aus der Atemluft ins Blut gelangt. Über den Blutkreislauf wird diese dann bis in alle Körperzellen transportiert. Die Lunge liegt - gut geschützt von den Rippen - im oberen Brustkorb. In ihrem Aussehen ähnelt sie einem großen Baum, der auf dem Kopf steht: Von der Luftröhre gehen rechts und links zu den beiden Lungenflügeln zwei kräftige Äste ab, die Hauptbronchien. Sie fächern sich wie bei einem Baum immer weiter auf. Sie verästeln sich in der Lunge in dünnere Zweige und enden schließlich in den Lungenbläschen. Diese Bläschen - die Alveolen - entsprechen den Blättern eines grünen Baums. In ihren zarten Wänden verlaufen unzählige feine Blutgefäße. Und genau dort findet eine lebenswichtige Arbeit statt: Sauerstoff aus der Atemluft geht ins Blut über, und Kohlendioxid aus dem Blut geht zurück in die Atemluft und wird ausgeatmet. Dieser Austausch geschieht bei Tag und Nacht, in jeder Sekunde, die wir leben.  Atmen verbindet uns mit unserem Innen und nach Außen Die Tibeter nennen die Lunge „die kleine Erde". Sie steht für Austausch, für die unendlich wichtige  Verbindung zwischen innen und außen.  Belastende Ereignisse, Stress, negative Erlebnisse und Kränkungen etwa führen dazu, dass wir zu flach und zu hastig atmen und unsere Lungenkapazität nicht ausschöpfen. Dann werden für die Sauerstoffversorgung viel mehr Atemzüge benötigt, und letztlich wird bei diesen kurzen, oberflächlichen Atemzügen vor allem verbrauchte Luft hin und her befördert. In schwierigen Situationen bleibt uns also - buchstäblich - die Luft weg, oder anders ausgedrückt: Uns fehlt Lebensenergie.  Faszinierend am Atmen ist, dass es auf zweierlei Weise geschehen kann: bewusst und unbewusst. Gesteuert wird die Atmung über das vegetative – das unwillkürliche - Nervensystem, wir atmen die meiste Zeit also ohne unser Zutun. Zugleich besitzen wir aber auch die wunderbare Fähigkeit, unseren Atem willentlich zu lenken, also ganz bewusst zu atmen. Sind wir entspannt, atmen wir tief und ruhig. Sind wir gestresst, atmen wir flach und schnell.  So wie äußere Umstände unseren Atem beeinflussen, so können wir umgekehrt mit bewussten Atemübungen / gezielten Atemtechniken sowohl den Körper entspannen, als auch den Geist beruhigen – beides spielt zusammen. Wenn wir auf unsere Atmung achten, stoppen wir für diesen Moment unsere unbewussten mentalen Denkprozesse, die Aufmerksamkeit wird von unseren Gedanken abgezogen. Wir kommen zu einem Körpergefühl. Auf diese Weise entsteht ein stiller innerer Raum, in dem gute, verändernde Kräfte wirken können. Wer auf diese Weise entspannen und zu sich selbst kommen möchte, kann so oft wie möglich seinem Atem nachspüren. Sich darauf konzentrieren, wie die Atemluft in den Körper hinein- und wieder herausströmt und wie sich Brust und Bauch dabei anheben und wieder senken. Noch differenzierter ist es, den Aus- oder Einatem über die Vorstellungkraft durch - oder in Körperregionen fließen zu lassen. Und darüber in einen gesunden Wechsel von Energetisieren und Entspannen zu kommen. Wir atmen pro Tag etwa 20000 Mal. Doch ein einziger tiefer, bewusst ausgeführter Atemzug kann genügen, um sich zu spüren und innerlich an einen anderen Punkt zu gelangen. Über das bewusste Üben von Atmen haben wir die Möglichkeit „in den Moment“ zu kommen, uns zu spüren. Darüber kommen wir in einen tieferen Kontakt mit uns selbst. Das ist die Voraussetzung um in einen tieferen Kontakt mit unserer Umwelt, der Natur, mit anderen Menschen zu kommen. Wir sind „mehr Selbst Bewusst“ und das führt zu mehr Bewusstheit in der Wahrnehmung und steigert die Fähigkeit im Kontakt zu sein. Mehr Gefühl nach innen erzeugt mehr Gefühl nach außen. Die Bauchatmung ist die gesündere Atmung Babys atmen automatisch „in den Bauch“, das heißt: Beim Einatmen dehnt sich ihr Bauch weit nach außen. Die meisten Menschen verändern die Atmung im Laufe ihres Lebens – hin zu einer flacheren Brustatmung, bei der sich im Wesentlichen der Brustkorb erweitert. Mediziner bedauern dies, denn Bauchatmung ist weitaus gesünder. Der Körper nimmt dabei mehr Sauerstoff auf, der Blutdruck ist niedriger, außerdem wirkt das Heben und Senken im Bauchraum wie eine Massage für die Verdauungsorgane. Zum Abtransport von Gift- und Schlackestoffen dient uns das Lymphsystem. Es wird durch die Atmung und durch Muskelkontraktionen angetrieben. Eine tiefe und bewusste Bauchatmung gilt etwa als wirksame Methode, um den Körper zu reinigen und einer Übersäuerung vorzubeugen. Die Bauchatmung, oder auch Zwerchfellatmung, entspannt den ganzen Körper und den Geist. So wird während der Atemübungen der Herzschlag ruhiger, der Blutdruck sinkt, und die Spannung in der Muskulatur nimmt ab. Alle diese Veränderungen sind messbar und die positiven Auswirkungen davon konnten in Studien belegt werden. Wir sind gelassener, haben Selbstvertrauen und handeln mehr aus unserer Mitte heraus.  Wer sich über die eigene Atmung klar werden will, kann eine Hand auf den Bauch, die andere auf die Brust legen und dann mehrere Atemzüge wie gewohnt atmen. Wie bewegen sich dabei die Hände? Eher auf dem Brustkorb? Dann sollte man sich darauf konzentrieren, langsam und tief in den Bauch zu atmen.  Die Atmung geschieht muskulär Wichtig zu wissen ist, dass die Atmung ein muskulärer Vorgang ist. Das Einatmen geschieht über das Kontrahieren und das Ausatmen über das Lösen, das Entspannen der Atemmuskulatur. Als Atemmuskulatur werden diejenigen Skelettmuskeln bezeichnet, die zu einer Erweiterung oder Verengung des Brustkorbs und damit zur Ein- bzw. Ausatmung führen.  Der wichtigste Atemmuskel bei der Bauchatmung ist das Zwerchfell (Diaphragma). Das Einatmen erfolgt bei der Bauchatmung durch das Zusammenziehen (Kontraktion) des Zwerchfells. Es wird nach unten in Richtung Becken gezogen. Die Organe dort weichen aus. Deshalb hebt sich die Bauchdecke. Gleichzeitig spannen sich die Zwischenrippenmuskeln an und heben damit den Brustkorb an und weiten ihn (nach vorn, zur Seite und nach hinten). Dadurch entsteht ein Unterdruck im Brustkorb. Diesem Unterdruck folgend dehnt sich die Lunge aus und dadurch wird Luft angesaugt. Wie bei einer Luftpumpe. Beim Ausatmen, entspannt sich die Atemmuskulatur wieder. In der Lunge entsteht ein Überdruck und die Luft wird herausgedrückt. Atmen kann gelernt werden Man kann beispielsweise in die muskuläre Entspannung bei Ausatmen hinein spüren. Das Ausatmen ist eher das „Loslassgefühl“.  Dieses Gefühl von Entspannung beim Ausatmen können wir zum Beispiel in geeigneten Übungen mit Hilfe unserer Vorstellungskraft gezielt nutzen, steuern und trainieren. Das Einatmen wirkt dann versorgend und energetisierend. Die Variationsbreite von Anspannung und Entspannung ist Teil des tänzerischen Ausdrucks und unmittelbar mit der Atmung verbunden und trainierbar. Etwas zu trainieren, etwas fokussieren, etwas gezielt und bewusst wahrzunehmen und zu spüren führt zu einer Integration, zu einer Erweiterung unserer willkürlichen – UND besonders beachtenswert -  unwillkürlichen „Atemkompetenz“. Das vegetative – das unwillkürliche – Nervensystem greift mehr und mehr „von alleine“ darauf zurück. Auch werde ich mich öfter in “kritischen Situationen” daran erinnern, den Atem bewusst zu nutzen. (Bitte vergleiche auch Gedanken zu: „Bewegung, Körpergefühl, Bewusstsein“) Wer zu uns in den TanzRaum zum Tanzen kommt, lernt kennen, dass in unserem Unterricht der „Umgang“ mit Atem eine für die Tanzkunst - mit all seinen Aspekten (Raum, Zeit/Musik, Körper/Bewegung, Kontakt, Fantasie) - voraussetzende Rolle spielt. Einen individuellen künstlerischen Ausdruck finde ich im Kontakt mit mir selbst, der mich mehr und mehr befähigt am Außen anzuknüpfen und wieder zu mir zurückzukommen. Und mich tänzerisch in diesem Zusammenspiel zu formen. Ein Rhythmus von Innen und Außen - von Wahrnehmen und Bewegen.  Der Rhythmus des Atems ist der Rhythmus des Lebens...
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Es ist das Erste, was ein Mensch in seinem  Leben lernt: Atmen. Mit dem ersten Schrei  schnappt ein Neugeborenes nach Luft, die Lunge entfaltet sich, und der Kreislauf stellt sich auf das Leben außerhalb des Mutterleibs um. Schon kurze Zeit später nehmen wir das regelmäßige Ein- und Ausatmen als selbstverständlich hin, als eine Grundfunktion unseres Körpers. Und für viele Menschen bleibt es eine Selbstverständlichkeit bis zu  ihrem letzten Atemzug.  Betrachtet man die Lunge mit dem Blick eines Mediziners, so ist sie vor allem ein hochsensibles Organ, das dafür sorgt, dass in jeder einzelnen Minute unseres Daseins Sauerstoff aus der Atemluft ins Blut gelangt. Über den Blutkreislauf wird diese dann bis in alle Körperzellen transportiert. Die Lunge liegt - gut geschützt von den Rippen - im oberen Brustkorb. In ihrem Aussehen ähnelt sie einem großen Baum, der auf dem Kopf steht: Von der Luftröhre gehen rechts und links zu den beiden Lungenflügeln zwei kräftige Äste ab, die Hauptbronchien. Sie fächern sich wie bei einem Baum immer weiter auf. Sie verästeln sich in der Lunge in dünnere Zweige und enden schließlich in den Lungenbläschen. Diese Bläschen - die Alveolen - entsprechen den Blättern eines grünen Baums. In ihren zarten Wänden verlaufen unzählige feine Blutgefäße. Und genau dort findet eine lebenswichtige Arbeit statt: Sauerstoff aus der Atemluft geht ins Blut über, und Kohlendioxid aus dem Blut geht zurück in die Atemluft und wird ausgeatmet. Dieser Austausch geschieht bei Tag und Nacht, in jeder  Sekunde, die wir leben.  Atmen verbindet uns mit unserem Innen und nach Außen Die Tibeter nennen die Lunge „die kleine Erde". Sie steht für Austausch,  für die unendlich wichtige Verbindung zwischen innen und außen.  Belastende Ereignisse, Stress, negative Erlebnisse und Kränkungen etwa führen dazu, dass wir zu flach und zu hastig atmen und unsere Lungenkapazität nicht ausschöpfen. Dann werden für die Sauerstoffversorgung viel mehr Atemzüge benötigt, und letztlich wird bei diesen kurzen, oberflächlichen Atemzügen vor allem verbrauchte Luft hin und her befördert. In schwierigen Situationen bleibt uns also - buchstäblich - die Luft weg, oder anders ausgedrückt: Uns fehlt  Lebensenergie.  Faszinierend am Atmen ist, dass es auf zweierlei Weise geschehen kann: bewusst und unbewusst. Gesteuert wird die Atmung über das vegetative – das unwillkürliche - Nervensystem, wir atmen die meiste Zeit also ohne unser Zutun. Zugleich besitzen wir aber auch die wunderbare Fähigkeit, unseren Atem willentlich zu lenken, also ganz bewusst zu atmen. Sind wir entspannt, atmen wir tief und ruhig. Sind wir gestresst, atmen wir flach und schnell.  So wie äußere Umstände unseren Atem beeinflussen, so können wir umgekehrt mit bewussten Atemübungen / gezielten Atemtechniken sowohl den Körper entspannen, als auch den Geist beruhigen – beides  spielt zusammen. Wenn wir auf unsere Atmung achten, stoppen wir für diesen Moment unsere unbewussten mentalen Denkprozesse, die Aufmerksamkeit wird von unseren Gedanken abgezogen. Wir kommen zu einem Körpergefühl. Auf diese Weise entsteht ein stiller innerer Raum, in dem gute, verändernde Kräfte wirken können. Wer auf diese Weise entspannen und zu sich selbst kommen möchte, kann so oft wie möglich seinem Atem nachspüren. Sich darauf konzentrieren, wie die Atemluft in den Körper hinein- und wieder herausströmt und wie sich Brust und Bauch dabei anheben und wieder senken. Noch differenzierter ist es, den Aus- oder Einatem über die Vorstellungkraft durch - oder in Körperregionen fließen zu lassen. Und darüber in einen gesunden Wechsel von Energetisieren und Entspannen zu kommen. Wir atmen pro Tag etwa 20000 Mal. Doch ein einziger tiefer, bewusst ausgeführter Atemzug kann genügen, um sich zu spüren und innerlich  an einen anderen Punkt zu gelangen. Über das bewusste Üben von Atmen haben wir die Möglichkeit „in den Moment“ zu kommen, uns zu spüren. Darüber kommen wir in einen tieferen Kontakt mit uns selbst. Das ist die Voraussetzung um in einen tieferen Kontakt mit unserer Umwelt, der Natur, mit anderen Menschen zu kommen. Wir sind „mehr Selbst Bewusst“ und das führt zu mehr Bewusstheit in der Wahrnehmung und steigert die Fähigkeit im Kontakt zu sein. Mehr Gefühl nach innen erzeugt mehr Gefühl nach außen. Die Bauchatmung ist die gesündere Atmung Babys atmen automatisch „in den Bauch“, das heißt: Beim Einatmen dehnt sich ihr Bauch weit nach außen. Die meisten Menschen verändern die Atmung im Laufe ihres Lebens – hin zu einer flacheren Brustatmung, bei der sich im Wesentlichen der Brustkorb erweitert. Mediziner bedauern dies, denn Bauchatmung ist weitaus gesünder. Der Körper nimmt dabei mehr Sauerstoff auf, der Blutdruck ist niedriger, außerdem wirkt das Heben und Senken im Bauchraum wie eine Massage für die Verdauungsorgane. Zum Abtransport von Gift- und Schlackestoffen dient uns das Lymphsystem. Es wird durch die Atmung und durch Muskelkontraktionen angetrieben. Eine tiefe und bewusste Bauchatmung gilt etwa als wirksame Methode, um den Körper zu reinigen und einer Übersäuerung vorzubeugen. Die Bauchatmung, oder auch Zwerchfellatmung, entspannt den ganzen Körper und den Geist. So wird während der Atemübungen der Herzschlag ruhiger, der Blutdruck sinkt, und die Spannung in der Muskulatur nimmt ab. Alle diese Veränderungen sind messbar und die positiven Auswirkungen davon konnten in Studien belegt werden. Wir sind gelassener, haben Selbstvertrauen und handeln mehr aus unserer  Mitte heraus.  Wer sich über die eigene Atmung klar werden will, kann eine Hand auf den Bauch, die andere auf die Brust legen und dann mehrere Atemzüge wie gewohnt atmen. Wie bewegen sich dabei die Hände? Eher auf dem Brustkorb? Dann sollte man sich darauf konzentrieren,  langsam und tief in den Bauch zu atmen.  Die Atmung geschieht muskulär Wichtig zu wissen ist, dass die Atmung ein muskulärer Vorgang ist. Das Einatmen geschieht über das Kontrahieren und das Ausatmen über das Lösen, das Entspannen der Atemmuskulatur. Als Atemmuskulatur werden diejenigen Skelettmuskeln bezeichnet, die zu einer Erweiterung oder Verengung des Brustkorbs und damit zur Ein- bzw. Ausatmung  führen.  Der wichtigste Atemmuskel bei der Bauchatmung ist das Zwerchfell (Diaphragma). Das Einatmen erfolgt bei der Bauchatmung durch das Zusammenziehen (Kontraktion) des Zwerchfells. Es wird nach unten in Richtung Becken gezogen. Die Organe dort weichen aus. Deshalb hebt sich die Bauchdecke. Gleichzeitig spannen sich die Zwischenrippenmuskeln an und heben damit den Brustkorb an und weiten ihn (nach vorn, zur Seite und nach hinten). Dadurch entsteht ein Unterdruck im Brustkorb. Diesem Unterdruck folgend dehnt sich die  Lunge aus und dadurch wird Luft angesaugt. Wie bei einer Luftpumpe. Beim Ausatmen, entspannt sich die Atemmuskulatur wieder. In der Lunge entsteht ein Überdruck und die Luft wird herausgedrückt. Atmen kann gelernt werden Man kann beispielsweise in die muskuläre Entspannung bei Ausatmen hinein spüren. Das Ausatmen ist eher das „Loslassgefühl“.  Dieses Gefühl von Entspannung beim Ausatmen können wir zum Beispiel in geeigneten Übungen mit Hilfe unserer Vorstellungskraft gezielt nutzen, steuern und trainieren. Das Einatmen wirkt dann versorgend und energetisierend. Die Variationsbreite von Anspannung und Entspannung ist Teil des tänzerischen Ausdrucks und unmittelbar mit der Atmung verbunden und  trainierbar. Etwas zu trainieren, etwas fokussieren, etwas gezielt und bewusst wahrzunehmen und zu spüren führt zu einer Integration, zu einer Erweiterung unserer willkürlichen – UND besonders beachtenswert -  unwillkürlichen „Atemkompetenz“. Das vegetative – das unwillkürliche – Nervensystem greift mehr und mehr „von alleine“ darauf zurück. Auch werde ich mich öfter in “kritischen Situationen” daran erinnern, den Atem bewusst zu nutzen. (Bitte vergleiche auch Gedanken zu:  „Bewegung, Körpergefühl, Bewusstsein“) Wer zu uns in den TanzRaum zum Tanzen kommt, lernt kennen, dass in unserem Unterricht der „Umgang“ mit Atem eine für die Tanzkunst - mit  all seinen Aspekten (Raum, Zeit/Musik, Körper/Bewegung, Kontakt, Fantasie) - voraussetzende Rolle spielt. Einen individuellen künstlerischen Ausdruck finde ich im Kontakt mit mir selbst, der mich mehr und mehr befähigt am Außen anzuknüpfen und wieder zu mir zurückzukommen. Und mich tänzerisch in diesem Zusammenspiel zu formen. Ein Rhythmus von Innen und Außen - von Wahrnehmen und Bewegen.  Der Rhythmus des Atems ist der Rhythmus des Lebens...